Venöse Insuffizienz

 

Arterien transportieren mit Sauerstoff angereichertes Blut in das Gewebe und die Organe. Gesunde Venen transportieren sauerstoffarmes Blut zurück zu Herz und Lunge. Gesunde Beinvenen enthalten Klappen, die sich öffnen und schließen, um den Rückfluss von Blut zum Herzen zu unterstützen. Wenn die Funktionsfähigkeit dieser Klappen eingeschränkt ist und sie nicht mehr richtig schließen, fließt das Blut durch die Klappe zurück und sammelt sich in den Unterschenkelvenen. Dies kann letztendlich zu einer chronisch-venösen Insuffizienz führen.

Die Ursachen der chronisch-venösen Insuffizienz sind vielfältig. Unter anderem können eine familiäre Vorbelastung, das Alter (Häufigkeit steigt ab 50 Jahren), vorangegangene Schwangerschaften und Übergewicht eine Rolle spielen. Auch lange Phasen im Stehen oder Sitzen können eine venöse Insuffizienz begünstigen.

Als Symptome werden Krampfadern oder Besenreiser, Schmerzen, Schwellungen oder Ermüdungserscheinungen in den Unterschenkeln beobachtet. Auch Unruhe, Krämpfe, Taubheit oder Juckreiz können einen Hinweis auf eine Venöse Insuffizienz geben. Ohne eine Behandlung kann es zu einer Verschlechterung der Beschwerden kommen.

Unsere Fachärzte in der Gefäßabteilung am DERMATOLOGIKUM HAMBURG bieten als europaweit erste Praxis ein neues Verfahren auf Wärmebasis an, das sowohl schonend als auch hocheffektiv ist.

VencloseTM ist ein minimalinvasives ambulantes Verfahren, das die erkrankte Vene verschließt und die Symptome lindert. Unsere Fachärzte führen einen kleinen Katheter in die erkrankte Vene ein. Durch diesen Katheter wird Wärme zugeführt, sodass sich die erkrankte Vene zusammenzieht und schließt. Der Katheter wird langsam herausgezogen, um die gesamte erkrankte Vene zu behandeln. Den Patientinnen und Patienten wird zum Schluss ein Verband angelegt. Nach dieser kurzen Behandlung sucht sich das Blut seinen Weg durch benachbarte gesunde Venen. Eine gesunde Durchblutung kann auf diesem Wege wieder gewährleistet werden.

  • Minimalintensives ambulantes Verfahren
  • nur eine kleine Katheter-Eintrittsöffnung
  • geringe bis keine Schmerzen
  • schon innerhalb der ersten 24 Std. nach der Behandlung kann meist schon ein Unterschied festgestellt werden
  • noch 1 bis 2 Wochen danach können sich die Symptome weiter reduzieren
  • in der Regel können die Patientinnen und Patienten wenige Tagen nach der Behandlung ihre normalen Aktivitäten wieder aufnehmen
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