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Gesetzliche Krankenkasse erstattet ab sofort die Therapie der Krampfadererkrankung mit dem Radiofrequenzkatheter VNUS Closure-FAST. Weitere Informationen

Unterschiede zwischen Closure-FAST Radiofrequenzkatheter und Laserkatheter

Wodurch unterscheidet sich der Closure-FAST Radiofrequenzkatheter vom Laserkatheter?

Die Durchführung der Closure-FAST Radiofrequenz Katheterbehandlung ist standardisiert und sicher. Ein Generator, mit dem der Katheter außerhalb des Patienten verbunden ist, liefert immer die genaue Arbeitstemperatur über 20 Sekunden und kontrolliert die Energieabgabe. Jeder Abschnitt der zu behandelten Vene erhält die gleiche Energie in der gleichen Zeit. Da das Heizelement des Katheters 7 cm lang ist, wird immer die gleiche Strecke in der Vene mit der gleichen Energie behandelt, unabhängig von dem Durchmesser der zu behandelten Vene. Die Temperatur, die zur Behandlung benötigt wird, beträgt 120° C und wirkt nur in der Venenwand. Außerhalb der Vene wird die Körpertemperatur gemessen. Die Vene wird durch die Temperatur nicht zerstört und bleibt intakt. Die Vene zieht sich nach der Behandlung zusammen und der Innenraum füllt sich durch sich bildendes Bindegewebe. Dieses Gesamtkonstrukt wird vom Körper komplett abgebaut und die Vene ist nach einem Jahr sonographisch nicht mehr nachweisbar. Erst dieses sonographische Ergebnis stellt den Erfolg der Katheteroperationen sicher, da sich die verschlossenen Gefäße wie beim Laser oder der RFITT-Methode wiedereröffnen können und der Patient dann nachbehandelt werden muss.

Für die Laserkatheter gibt es keine standardisierten Operationsvorgehensweisen. Es gibt verschiedene Lasersysteme die zur Anwendung kommen, mit unterschiedlichen Wellenlängen. Die Energie, die angewendet wird liegt zwischen 15 und 150 Watt je nach Anwender. Die Rückzugsgeschwindigkeit liegt in der Hand des Anwenders und wird nicht durch den Generator vorgegeben. Größere Venendurchmesser werden während der Behandlung mit unterschiedlichen Energieabgaben behandelt, je nach Gusto des Anwenders. Die Arbeitstemperatur der Lasersysteme liegt bei 1000°C. Diese Temperatur zerkocht das Blut in der Vene. Der Verschluss des Gefässes wird durch eine Thrombose herbeigeführt, die sich erst im Verlauf bindegewebig umwandelt und in dieser Zeit sich wiedereröffnen kann. Durch die hohe Temperatur wird die Vene regelhaft zerstört. Die Laserspitze brennt beim Zurückziehen permanent Löcher in die Venenwand. Werden die umliegenden Strukturen nicht ausreichend geschützt, entstehen Komplikationen, die zum Teil größer sind, als nach Stripping-Operationen.(Siehe nächste Frage: Welche Vorteile hat der Closure-FAST Katheter gegenüber dem Laserkatheter?)